Die Verschwörungstheorie

Wir drücken uns nicht davor, zu den Behauptungen der Verschwörungs-theoretiker (namentlich Walter Jones, Peter Smith, Olga Rszyblomskova) Stellung zu nehmen.


Die Fakten:

    Am 29. Februar 2003 fand im Madison Square Garden in New York das
    legendäre Konzert von TEN METER DUST statt. 

    Hier ein Live-Mitschnitt des Titels CHANGE! 


Die Beweise:

1. Zitat Rob ten Meuchelen: "Wenn ich sag, ich hab im Garden gespielt, dann
    hab ich im Garden gespielt!"
2. Der Livemitschnitt. Chefmixer Steve Krauthausen kann bekanntlich leider
    nicht mehr befragt werden, aber sobald sein damaliger Assistent Joe
    Rodriguez aus dem Knast kommt, wird er hier auf unserer Webseite eine
    eidesstattliche Erklärung abgeben.
3. Es existieren noch handschriftliche Notizen, die Setlist, Hotelrechnungen, und sogar die Flugtickets (aus      der Buchhaltung) sind noch da.


Die Behauptung:

    Das Konzert im Madison Square Garden hat nie stattgefunden.


Die Argumente der Verschwörungstheoretiker:


1.
 Es gibt kein Video und kein einziges Foto von diesem Konzert. 
2. Weder die "New York Times" noch der "Rolling Stone" noch der "Kölner
    Express" haben jemals irgendetwas darüber berichtet.
3. Kein Fan hat irgendein Souvenir von diesem Konzert, kein Ticket, kein T-Shirt
    oder Cap, nichts.  
4. Es gibt keine Zeugen. Bisher ist niemand aufgetaucht, der dieses Konzert
    besucht hat.
5. Den 29. Februar 2003 gibt es gar nicht.

 

Ich habe Frank gebeten, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, hier das Interview vom 23.7.2010.

Jutta:                                                                                                                         

Was sagst du zu den Vorwürfen der Verschwörungstheoretiker, das Garden-Konzert hätte angeblich nie stattgefunden?

Frank:

    Also erst mal fühlen wir uns schon was gebauchpinselt, dass man uns soviel Aufmerksamkeit schenkt          und gleich mit einer dieser Verschwörungstheorien ankommt. Aber du weißt wie das ist, diese Leute            zweifeln alles an, selbst die Mondlandung.

Jutta:
    Aber du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass unsere Jungs 1969 auf dem
    Mond waren.

Frank:
    1969 war ein verrücktes Jahr, da konnte dir alles passieren, sogar, dass du
    geglaubt hast, du wärst auf dem Mond gewesen.

Jutta:
    Immerhin gibt es davon gut gemachte Studioaufnahmen, aber von eurem
    Konzert gibt es gar nichts, keine Fotos, keine Videos...

Frank:
    Scott Henschel wollte kommen und drehen, war aber mal wieder irgendwo im
    Stau steckengeblieben. Wir konnten nicht auf Scott warten. Im "Garden"  
    musst du pünktlich anfangen und pünktlich Schluss machen, die haben fast
    jeden Abend einen Topact, da zählt jede Minute für Auf- und Abbau. 

Jutta:

    Es hieß, es wäre überhaupt nicht über das Konzert berichtet worden. Es
    hätte auch nirgends eine Vorankündigung gegeben.

Frank:
    Das stimmt.

Jutta:
    Und warum?

Frank: 

    Also zu den fehlenden Berichten, das ist so. Du kennst doch noch von der
    letzten Fußball-WM den Torwart von Ghana, Richard Kingson.

Jutta:
    Klaro!

Frank:
    So, der heißt eigentlich Richard Kingston, aber die FIFA hatte den Namen mal
    falsch als "Kingson" aufgeschrieben und verbreitet, später aber wieder in
    "Kingston" korrigiert. Richard aber behielt lieber den falschen Namen und
    heißt heute Kingson. Ich hab gehört, er läuft jetzt sogar rum und erzählt, er
    hätte immer schon Kingson geheißen. 

    So ist das auch mit unserem Konzert. Es fand gar nicht am 29. Februar 2003
    statt, sondern 2004. Und weil wir uns im Vorfeld des Gigs mal vertan hatten
    und irgendwo 2003 reingeschrieben hatten, ich glaub sogar auf den Plakaten
    stand 2003, wir aber 2004 meinten und das Ganze nachträglich nicht mehr
    korrigiert haben und auch nicht mehr korrigieren wollen, blickt keine Sau
    mehr durch.

Jutta:
    Verstehe.

Frank:
    Damit dürften alle Behauptungen der Verschwörer widerlegt sein.

Jutta:
    Und den 29. Februar 2004 gibt es wirklich?

Frank:
    Muss ja, da haben wir ja im "Garden" gespielt.

Jutta:
    Damit wär ja jetzt alles klargestellt.

Frank:
    Nicht ganz, ich habe eine ganz andere Theorie. Die Verschwörungs- 
    theoretiker (namentlich Walter Jones, Peter Smith, Olga
    Rszyblomskova) sind frei erfundene Personen, die es gar nicht gibt.

Jutta:
    Wie willst du das beweisen?

Frank:
    Google doch mal Olga Rszyblomskova, da kriegst du kein Ergebnis, die gibt
    es gar nicht.

Jutta:
    Mandy Leistenkrämer gibt es auch nicht. Es gibt so viele nicht. 

Frank:
    Genau das ist das Problem.

 

 

Bericht und Interview: Jutta Schillings 

 

 

Frank, dahinter Walter Jones
Peter Smith
Olga Rszyblomskova
Mandy Leistenkrämer
that's Junkrock